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Das deutsche Champions-League-Aus und die Folgen


Das deutsche Champions-League-Aus und die Folgen

Photo:by Vienna Reyes, Lizenz: CC0 Creative Commons

Deutschland ist raus. Zum ersten Mal seit 13 Jahren steht die Champions-League ohne deutsche Beteiligung im Viertelfinale. Kein Wunder: Schon seit einiger Zeit befindet sich der deutsche Fußball in einem Abwärtstrend. Immer mehr Probleme, Ecken und Kanten tauchen auf sowie eine Premier League, die sich mehr und mehr in der Fußball-Welt manifestiert. Die Quittung gibt es nun bei der Aufstellung des Viertelfinales: Acht Mannschaften, vier davon stammen aus England.

 

In diesem Artikel möchten wir uns aber hauptsächlich auf die nächste Saison 2019/20 konzentrieren und speziell auf deren Qualifikation. Welche Mannschaften schaffen es (neben dem BVB und den Bayern) in die Königsklasse und vertreten Deutschland im nächsten Anlauf?

 

Die direkten Kandidaten

Auf dem dritten Platz der Bundesligatabelle steht nach aktuellem Stand der RB Leipzig. Das Team qualifizierte sich bereits einmal für die Champions-League, kam damals allerdings nicht über die Gruppenphase hinaus. In dieser Saison steht Leipzig mit nur 20 Gegentoren allerdings defensiv so gut da wie kein anderes Team. Zudem sind sie aktuell auswärts sehr stark.

 

Der 4. Tabellenplatz geht aktuell an Borussia Mönchengladbach, doch die stecken in einer kräftigen Krise, aus den letzten 6 Spielen konnten sie nur 5 Punkte holen. Die Sportwett-Vergleichsplattform Oddschecker forderte so bereits zum 25. Spieltag, dass Gladbach endlich reagieren muss, denn mit den Verfolgern eng im Nacken wird es so nicht für die Königsklasse reichen. Auch wenn 3 Punkte gegen Mainz geholt wurden, reichte es gegen Freiburg dann wieder nicht über ein 1:1 hinaus. So wird das nichts mit der Champions League.

 

Die Mitbewerber

Die weiteren Bewerber um einen Platz in der Champions-League sind Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen, aber auch Wolfsburg und Bremen haben noch Ambitionen, sich zu qualifizieren. Mit einer Punktespanne von 8 Punkten zwischen dem 4. und 8. Platz in der Tabelle ist hier wenig Luft und es kann sich noch einiges tun. Während Frankfurt und Bremen momentan besonders dadurch glänzen können, dass sie seit Jahresbeginn ungeschlagen sind, punktet Leverkusen durch besonderen Torreichtum und Wolfsburg durch eine große Stärke in Auswärtsspielen.

 

All das sind Qualitäten, auf die es im internationalen Vergleich ankommt. Ob alle davon auf sich allein gestellt jedoch ausreichen, um sich in der Bundesligatabelle auf die begehrten Plätze 3 und 4 vorzuarbeiten, bleibt fraglich. Insgesamt dürfte die Torgefährlichkeit ein größerer Pluspunkt sein als eine Siegserie, die jederzeit reißen kann. Doch wer das Treppchen erklimmen will, muss auch defensiv punkten können. Und diesbezüglich steht Frankfurts Kevin Trapp ganz weit oben.

 


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